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3 gute Gründe, keinen Sport zu machen

Gute Gründe, keinen Sport zu machen

Sport war für dich noch nie wirklich Spaß, aber du hast es trotzdem immer wieder versucht? Vielleicht hast du dich durch YouTube-Workouts gequält, Laufpläne erstellt oder bist in ein Fitnessstudio gegangen – nicht, weil du Lust darauf hattest, sondern weil du dachtest, dass du musst. Dass dein Körper das braucht. Dass du dich sonst gehen lässt. Kommt dir das bekannt vor?

Die meisten Frauen, die über Jahre tief in der Diätmentalität gesteckt haben, haben ein schwieriges Verhältnis zu Sport. Sie verbinden Sport mit Kalorien- und Fettverbrennung, mit einem gewissen Maß an Zwang und mit dem Gedanken, sich Essen verdienen oder für eine zu große Portion büßen zu müssen. Sport ist hier ein Mittel zum Zweck, etwas, das man eben machen muss, um ein bestimmtes Gewicht oder eine bestimmte Figur erreichen zu können.

Deshalb ist das Thema Bewegung auch im Ansatz des intuitiven Essens vertreten und ein wichtiger Punkt auf dem Weg in ein diätfreies Leben. Das Ziel ist es hier, einen bewussten Umgang mit Bewegung zu finden, anstatt sich zum Sport zu zwingen.

Was macht Bewegung beim Ansatz des intuitiven Essens aus?

Im Ansatz des intuitiven Essens wird auf die Begriffe “Sport”, “Workout” oder “Training” verzichtet, da sie schnell mit Diäten und Gewichtsabnahme assoziiert werden. Bewegung ist hier im Sinne von Wohlfühl-Bewegung gemeint, die sich auch in Alltagsbewegung wie einem Spaziergang widerspiegeln kann.

Bewegung soll Spaß machen, ganz unabhängig davon, ob und wie viele Kalorien währenddessen verbrannt werden, und Bewegung soll sich für deinen Körper gut anfühlen – währenddessen und danach. Eine gesunde Beziehung zu Bewegung wird somit als wichtiger Bestandteil eines intuitiven Essverhaltens und eines positivem Körperbildes gesehen.

Grund 1: Du zwingst dich zum Sport – und er macht dir keinen Spaß

Sport ist bei dir Pflichtprogramm oder notwendiges Übel, aber Freude hast du daran eigentlich nicht? Warum hörst du dann nicht einfach damit auf?

Das gilt übrigens auch während des Sports: Du hast dir ein Video bei YouTube angemacht und merkst nach der Hälfte, dass es dir keinen Spaß macht und dass es deinem Körper auch nicht wirklich gut tut – dann beende das Video und suche dir eine Alternative.

Häufig ist es gar nicht so einfach, herauszufinden, welches Ziel man mit Sport verfolgt. Diese Fragen helfen dir dabei:

  1. Hörst du auf deinen Körper oder folgst du nur einer Regel aus einer Diät o. ä.?
  2. Welches Ziel verfolgst du mit Sport? Wenn die Antwort in Richtung Gesundheit und Wohlbefinden geht, dann ist das wunderbar. Wenn sie aber geprägt ist vom Ziel eines Bikini-Body und von Fettverbrennung, dann solltest du diese Diätmentalität dringend hinterfragen.

Grund 2: Sport ist nicht bedingungslos – und das ist problematisch

Oftmals wird Sport als “Wiedergutmachung” oder als “Erlaubnis” benutzt. In diesem Fall sind Gedanken wie “Ich habe zu viel gegessen, also muss ich es abtrainieren“ oder „Ich war heute früh schon laufen, das Stück Kuchen habe ich mir jetzt verdient“ vorhanden.

Wenn du dich ständig dabei ertappst, wie du Sport als eine Art Währung fürs Essen siehst – zum Beispiel, wenn du Kuchen essen möchtest und erst überlegst, wie du ihn “verdienen“ kannst – dann steckst du tief in der Diätmentalität fest.

Du brauchst keine Rechtfertigung und keine Bestrafung für Essen oder Genuss. Diätfrei zu leben bedeutet auch, Ernährung und Bewegung voneinander losgelöst zu betrachten und Bewegung als Selbstfürsorge zu sehen. Solange das noch nicht der Fall ist – verzichte lieber auf Sport.

Grund 3: Sport tut deinem Körper oder deiner Psyche nicht gut

Sobald Sport mit einem Risiko für deine Gesundheit verbunden ist, solltest du es wirklich lieber sein lassen. Du erkennst das unter anderem daran, dass du selbst bei Krankheit, Stress und Zeitmangel zum Sport gehen musst, dass du eine Einstellung wie „No pain, no gain“ verfolgst, dass du für dein Sportpensum zu wenig isst oder dass du unverhältnismäßig viel trainierst. Auch wenn du andere, vielleicht wichtigere Dinge liegen lassen musst, um zum Sport zu gehen, kann das ein Zeichen für ein ungesundes Verhältnis sein.

Du bist keine Profisportlerin und trainierst dennoch mehr als 150 Minuten pro Woche? Dann ist es deine Aufgabe, auf körperliche Signale wie Erschöpfung, Unlust und Stressreaktionen zu achten und deinem Körper die Pausen zu geben, die er braucht. Hinterfrage, warum du so häufig Sport machst: Geht es hier wirklich um dein körperliches Wohlbefinden?

Deine Gedanken drehen sich einen großen Teil des Tages um das Thema Sport, wann du wie viel Sport machst, wie viel Sport du in Anbetracht deiner Nahrungsaufnahme machen musst etc. und du machst dir Sorgen und Vorwürfe, wenn du seltener oder kürzer trainierst? Das ist ein klares Zeichen für ein ungesundes Verhältnis zu Sport und du solltest in Betracht ziehen, dir professionelle Unterstützung zu suchen.

Bewegung darf Spaß machen!

Bewegung darf Freude machen – und sie darf leicht sein. Vielleicht bedeutet das für dich, öfter spazieren zu gehen, mit deinen Kindern zu tanzen oder Yoga ohne Leistungsdruck auszuprobieren. Dein Körper verdient es, bewegt zu werden – aber nur auf eine Weise, die sich wirklich gut anfühlt.

Du bist bereit, den ersten Schritt in diese Richtung zu gehen? Dann…

Melde dich für meinen Newsletter an und erhalte wöchentlich Input für deinen Weg in ein diätfreies Leben! 🩷
Sarah Bock

Hey, ich bin Sarah 👋

B.A. Erziehungswissenschaft

M.A. Verhaltensorientierte Beratung

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (i.A.)

Ich unterstütze Frauen wie dich, die sich aus der endlosen Diätspirale befreien möchten, dabei, ihr Essverhalten nachhaltig zu verändern und Frieden mit ihrem Körper zu schließen. Gemeinsam lösen wir die Muster auf, die dich bisher zurückgehalten haben: Essanfälle, Schuld, Scham, das Gefühl, nicht genug zu sein.

 

Mein Ansatz zeigt dir, wie du Essen wieder mit Leichtigkeit, Genuss und Freude erleben kannst – ohne Verbote, ohne heimliches Essen und ohne ständigen Kampf mit dir selbst.

 

Mit einer Kombination aus wissenschaftlichen Methoden und individueller, gewichtsneutraler Begleitung helfe ich dir, als selbstbewusste, zufriedene Version deiner selbst ein Vorbild für die nächste Generation zu sein.

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